Ist ein Teil des Körpers krank, strahlt das meist in den ganzen Organismus aus. Das kann von leichtem Unwohlsein bis zu teils schweren Erkrankungen reichen. Diese pathologische Wirkung, die sich weit weg von der eigentlichen Beschwerde im Körper bemerkbar macht, nennt man Störfeld. Sie zu finden erfordert hohe fachliche Expertise und einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen. Denn nur wer überall sucht, kann auch Verstecktes finden.

Bei der Störfeldsanierung wird zuerst genauestens analysiert, welche Beschwerden eigentlich vorliegen und ob sie durch Faktoren im Mundraum hervorgerufen werden. Vor allem wurzelbehandelte Zähne sind oftmals die Quelle des Übels und sollten im Rahmen einer Störfeldsanierung entfernt werden.

Was ist ein Störfeld?

Ein Störfeld ist ein Bakterien-Brandherd, der negativ in alle Richtungen des Körpers ausstrahlt. Meist verursachen Bakterienkolonien chronische Entzündungen. Vor allem deren Ausscheidungen vergiften das Umfeld, was weit streuen kann.

Mögliche Störfelder sind

  • Wurzelbehandelte Zähne

  • Schlecht verheilte Wunden, z.B. nach Entfernung der Weisheitszähne

  • Zahnfreiräume

  • Chronische Entzündungen und Narbengewebe

  • Zahnbehandlungen mit problematischen Materialien wie Amalgam

Wie lassen sich Störfelder erkennen?

Um Störfelder zu erkennen, muss natürlich als erstes die Krankenhistorie genauestens analysiert werden. Wurden zum Beispiel Wurzelbehandlungen durchgeführt oder sind quecksilberhaltige Füllungen im Mundraum zu finden? Danach werden mit DVT 3D Diagnostik, einer dreidimensionalen Röntgenmethode, Entzündungs- und Krankheitsherde unterhalb der Oberfläche sichtbar gemacht. Gerade nach der Entfernung von Zähnen bleiben Freiräume, die sich leicht entzünden können und die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht auffallen.

Welche Möglichkeiten der Störfeldsanierung gibt es?

Die effektivste und effizienteste Möglichkeit zur Sanierung eines Störfeldes ist die Entfernung von krankhaftem Gewebe. Das bedeutet zum Beispiel den toten wurzelbehandelten Zahn zu entnehmen. Dazu gehört unter Umständen auch umliegendes Gewebe, weil der Körper das toxische Areal oft mit Zystenbildung vom restlichen Körper abzuschirmen versucht.

Auch eine Amalgamentfernung sollte durchgeführt werden, falls das Material in der Mundhöhle zum Beispiel als Füllung vorliegt. Der Patient und sein Organismus werden hier unnötig belastet und vergiftet.

„An jedem Zahn hängt ein Organ.“

Sobald die Heilung abgeschlossen ist kann der nun leere Raum mit einem Zahnersatz gefüllt werden. Besonders gut geeignet sind hierfür Keramikimplantate. Dies begleiten wir im Rahmen unseres ganzheitlichen Ideals biologischer Zahnmedizin. Das bedeutet, nicht nur den Mundraum zu betrachten, sondern Ihrer Gesundheit insgesamt auf die Sprünge zu helfen. Eine große Rolle spielt hierbei zum Beispiel die Ernährung, um die Selbstheilungsprozesse zu optimieren. So wird letztlich das Störfeld saniert und Ihre Gesundheit insgesamt auf ein neues Level gebracht.

Wurzelbehandlungen – Der Tod im Kiefer

Nach einer Wurzelbehandlung bleibt der Zahn als totes Gewebe im Kiefer zurück. Die Leiche in Ihrem Mund wird von verschiedensten pathogenen Bakterien bevölkert, die sich vor allem in den Dentinkanälen vermehren. Von dort aus können Sie sich im ganzen Körper verbreiten und dort auch entsprechende Beschwerden hervorrufen. Einige der typischerweise an toten Zähnen vorkommenden Erreger befallen sogar Herz, Nieren, Gehirn oder Nervensystem.

Wollen Sie eine solche Erregerbombe in Ihrem Mund haben? Die Antwort ist sehr wahrscheinlich nein. Aus diesem Grund sollten krankhafte, wurzelbehandelte Zähne entfernt werden. Andernfalls könnten verschiedenste Beschwerden auftreten. Dazu gehören zum Beispiel Gelenkschmerzen, Darmprobleme, chronische Müdigkeit, Migräneanfälle und vieles mehr.

Wie kann ich selbst Störfelder erkennen?

Eine abschließende Diagnostik können Sie selbst nicht durchführen. Jedoch können Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wurden Wurzelbehandlungen durchgeführt?

  • Wurden Zähne entfernt?

  • Befinden sich Materialien im Mundraum, die nicht biokompatibel sind (z.B. Amalgam)?

  • Blutet mein Zahnfleisch regelmäßig bei der täglichen Mundhygiene?

  • Leide ich an Beschwerden, die bisher nicht erklärt werden konnten?

Haben sie eine oder mehrere dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet? Dann sollten Sie darüber nachdenken eine ganzheitliche zahnmedizinische Untersuchung durchführen zu lassen, um zu ermitteln, ob eine Störfeldsanierung sinnvoll ist. Bei uns im RÜ-Karree können wir dann auch gleich einen Risikocheck durchführen, um auch zukünftigen Erkrankungen mit unserer Vital-Prophylaxe entgegen zu wirken.

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