
Knochenaufbau für Implantate in Essen
Fehlende Zähne oder langjährige Entzündungen können dazu führen, dass sich der Kieferknochen zurückbildet. Für eine sichere Implantologie bei uns in Essen ist jedoch ausreichend Knochen notwendig, damit ein Zahnimplantat stabil einheilen kann. Der gezielte Knochenaufbau mit Eigenknochen schafft diese Voraussetzung und ermöglicht festen, ästhetischen Zahnersatz – auch in Fällen, in denen Implantate zunächst nicht möglich erscheinen.

Was bedeutet Knochenaufbau mit Eigenknochen?
Beim Knochenaufbau in Essen mit Eigenknochen wird körpereigenes Material verwendet, das meist aus dem hinteren Kieferbereich oder dem Kinn entnommen wird. Der große Vorteil: hohe biologische Verträglichkeit und sehr gute Einheilung, da der Körper das Gewebe als eigenes erkennt. Häufig wird der Eigenknochen mit modernen Knochenersatzmaterialien kombiniert, um Volumen und Form optimal zu erhalten. Gerade in der Implantologie Essen gilt diese Methode als besonders hochwertig, da sie langfristig stabile Ergebnisse ermöglicht und eine sichere Basis für Keramikimplantate oder Titanimplantate schafft.
Wofür wird der Knochenaufbau durchgeführt?
Ein Zahnimplantat in Essen benötigt genügend Knochenhöhe und -breite, um langfristig belastbar zu sein. Ist der Knochen zu schmal oder zu niedrig, kann ein Implantat ohne vorherige Augmentation nicht sicher gesetzt werden. Der Knochenaufbau sorgt dafür, dass:
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Implantate fest verankert werden können
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die Ästhetik im Frontzahnbereich erhalten bleibt
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Zahnfleisch und Kiefer langfristig stabil bleiben
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spätere Lockerungen vermieden werden

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Warum Sie Felix Sonnenschein, MSc., vertrauen sollten
Felix Sonnenschein ist Fachzahnarzt für Oralchirurgie und verbindet fundierte chirurgische Ausbildung mit moderner Implantologie. Seine Weiterbildung zum Fachzahnarzt absolvierte er unter anderem bei Dr. med. dent. Herman Hidajat in Gütersloh, einem renommierten Ausbilder im Bereich der oralen Chirurgie. Besonders hervorzuheben ist seine Spezialisierung auf den Knochenaufbau mit Eigenknochen nach der Methode von Prof. Dr. Khoury – ein anspruchsvolles Verfahren, das deutlich mehr chirurgische Erfahrung erfordert als der Einsatz reiner Knochenersatzmaterialien.
Der Vorteil: Eigenknochen ist biologisch hochverträglich und besonders stabil, da körpereigenes Gewebe verwendet wird. Während viele Praxen überwiegend auf Ersatzmaterialien setzen, bietet Herr Sonnenschein die Möglichkeit, Keramikimplantate in Kombination mit Eigenknochen zu versorgen – eine seltene Kombination aus biologischer Verträglichkeit, Stabilität und metallfreier Implantologie.
Für Sie als Patienten bedeutet das: Hohe Materialverträglichkeit, präzise Chirurgie, und langfristig belastbare Ergebnisse aus einer Hand.

Ablauf des Knochenaufbaus
Implantologie in Essen
01.
Diagnostik & 3D Planung
Zunächst wird mithilfe von 3D-Röntgen (DVT) oder digitalen Scans die vorhandene Knochensituation genau analysiert. So lässt sich präzise planen, wo und in welchem Umfang Knochen aufgebaut werden muss.
02.
Entnahme des Knochens
Der benötigte Knochen wird in kleiner Menge aus einem nahegelegenen Bereich gewonnen, meist aus dem Kieferwinkel, Kinnbereich oder hinteren Unterkiefer. Da es sich um körpereigenes Material handelt, ist die Verträglichkeit sehr hoch.
03.
Knochenaufbau und Fixierung
Der Eigenknochen wird an der gewünschten Stelle eingesetzt und häufig mit Knochenersatzmaterial oder Membranen kombiniert, um Volumen und Schutz während der Heilung zu gewährleisten. Alles wird stabil fixiert, damit der Knochen in Ruhe einheilen kann.
04.
Einheilphase und Implantation
In den folgenden Monaten verbindet sich der neue Knochen mit dem bestehenden Kiefer. Nach ausreichender Heilung kann das Zahnimplantat sicher gesetzt werden – entweder zeitgleich oder in einem zweiten Schritt.
Die Diagnose bestimmt das Verfahren
Vor dem Eingriff erlangen wir mit detaillierten Diagnosen exakte Informationen über die individuellen anatomischen Gegebenheiten. In diesem Schritt wird unter anderem bestimmt, wie viel Knochenvolumen aufgebaut werden muss. Daraus ergibt sich das Verfahren, das angewandt wird. Der Sinuslift – zu Deutsch Sinusbodenelevation – ist eine der sichersten Methoden zum Knochenaufbau im Oberkiefer. Mit diesem Verfahren wird der knöcherne Boden der Kieferhöhle verdickt, um entstandene Hohlräume zu schließen. Es kommt zur Anwendung, wenn die Höhe des Kieferknochens reduziert ist oder das vorhandene Knochenvolumen einem Implantat nicht genügend Halt bietet.

Interner Sinuslift
Ist noch ausreichend Knochenvolumen vorhanden, kann das minimalinvasive Verfahren des internen Sinuslifts angewendet werden. Der Zugang erfolgt entweder über den Kanal des Implantats oder es wird eine Bohrung an der Stelle durchgeführt, an der zuvor der Zahn verankert war. Der Vorteil: Dank dieser Technik muss keine zusätzliche Wunde zugeführt werden und der Abheilungsprozess geht in der Regel sehr schnell und unkompliziert vonstatten. In vielen Fällen kann bei der minimalinvasiven Variante das Implantat zeitgleich eingebracht werden – dieser sogenannte einzeitige Sinuslift erspart einen zweiten größeren Eingriff und verkürzt die Behandlungsdauer.

Externer Sinuslift
Hat die Restknochenhöhe zu stark abgenommen, muss der Knochen stärker angehoben und die Kieferhöhle umfangreich aufgefüllt werden. Der Zugang erfolgt dann über ein kleines seitliches Fenster von außen, was anschließend mit einer Membran verschlossen wird. Oft wird in diesem Fall ein zweizeitiger Sinuslift angewendet. Das Implantat wird dann erst nach dem Heilungsprozess eingesetzt, um eine ausreichend stabile Verankerung des Knochens gewährleisten zu können.