Keine Chance für krankmachende Keime

Veröffentlicht am 13. November 2017

Ein saftiges Steak, ein frischer Salat, dazu dampfende Ofenkartoffeln und danach einen leckeren Nachtisch: Gute und schmackhafte Ernährung ist für unseren Körper lebenswichtig. Über unsere Ernährung erhalten wir Nährstoffe und Energie. Unsere Nahrung nehmen wir über den Mund auf, die Aufgabe der Zähne ist es, die Speisen zu zerkleinern und für die Verdauung vorzubereiten. Dieser Vorgang ist existenziell für uns – umso wichtiger ist es, unseren Mundraum zu pflegen.

Die Bakterien, die in unserer Mundhöhle leben, organisieren sich in einem Biofilm. Diese unsichtbare schleimige Schicht ist überall in der Mundhöhle zu finden – auf den Zähnen, aber ganz besonders in Zahnfleischtaschen und in den Zahnzwischenräumen. Die Glattflächen der Zähne werden oftmals durch Selbstreinigungseffekte bei der Nahrungsaufnahme und Sprechbewegungen gereinigt. In den Zahnzwischenräumen, am Zahnfleischrand und in den Fissuren dagegen sind schädliche Mikroorganismen geschützt und greifen Zähne und Zahnschmelz ungehindert an und verursachen Karies und Parodontitis.

 

Oberflächliches Zähneputzen alleine reicht nicht – die Zahnzwischenräume sind systematisch mit zu reinigen

Der Film mit den krankmachenden Bakterien muss regelmäßig entfernt werden. Dazu muss der Mundraum sorgfältig gereinigt werden. Tägliches Zähneputzen ist dafür grundlegend, aber muss richtig ausgeführt werden. Experten empfehlen fürs Zähneputzen sehr unterschiedliche Methoden: Wichtig ist zunächst, dass die Flächen der Zähne mit einer weichen Zahnbürste gereinigt werden, damit kein Zahnfleisch beim Putzen weggeputzt wird. Auf keinen Fall mit harten Zahnbürsten schrubben! Die passende Bürste und eine Zahnpasta mit wenig Schleifkörpern ist die Grundlage für das Reinigen der Glattflächen der Zähne. Gut geeignet ist auch eine sanft rotierende elektrische Zahnbürste mit einem weichen Bürstenkopf. Doch jeder hat auch Stellen im Mundraum, die mit diesen Hilfsmitteln alleine nicht ausreichend gesäubert werden. Die Reinigung der Zahnzwischenräume ist die Crux beim Zähneputzen. Wirkliche Sicherheit erhalten Sie durch weitere Hilfsmittel, die etwas Zusatzaufwand erforderlich machen, sich aber lohnen.

 

Die Zwischenräume im Blick: Mit Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen zu einem perfekten Ergebnis

So verschieden die Menschen sind, so verschieden sind auch die Gebisse: Jedes Gebiss braucht eine individuelle Pflege. Für eng aneinander stehende, flache Zähne ist Zahnseide immer eine gute Wahl. Die Anwendung bei jedem Putzen hilft sanft, Speisereste aus den Zwischenräumen zu entfernen und damit die Entstehung von Karies und Parodontitis zu verhindern oder einzuschränken. Sind dagegen die Zahnzwischenräume groß, sind sogenannte Interdentalbürsten das Mittel der Wahl. Besonders für die großen Zwischenräume, vor allem zwischen den vorderen und den hinteren Backenzähnen, reicht die Zahnseide meist nicht aus. Diese Flächen sind breiter und tiefer. Die Säuberung mit Zahnzwischenraumbürsten schafft hier Abhilfe. Für diese starken Zahnzwischenräume ist die richtige Größe von Interdentalbürsten wichtig. Die Dental-Hygienikerinnen der Zahnklinik im RÜ-Karree messen die Größe aus, erklären Ihnen die Handhabung der Interdentalbürsten und prüfen bei der nächsten ITR-Prophylaxe, ob die gewählte Größe noch passend ist oder angepasst werden muss.

ITR-Prophylaxe und systematische Pflege zuhause sind ein sich ergänzendes System, um Zahngesundheit zu erreichen!

Klinik im RÜ-Karree – Dorotheenstr. 1 – 45130 Essen

Klinik im RÜ-Karree – Dorotheenstr. 1 – 45130 Essen

Wir nutzen Cookies, damit Sie auf unserer Webseite bestmögliche Erfahrungen machen können - Mehr Informationen. EINVERSTANDEN