Amalgam-Füllungen sicher entfernen

Quecksilber ausleiten, Körper entgiften, Immunsystem entlasten

Sie möchten sich von Amalgam-Füllungen in Ihrem Mund trennen?

Gut so! Aus ganzheitlich, medizinischer Sicht ist dies sehr zu begrüßen. Wir raten grundsätzlich davon ab, Dental-Amalgam zu verwenden oder dies im Mund zu belassen, weil es zu 50 Prozent aus giftigem Quecksilber und anderen Schwermetallen besteht.

 

In zahlreichen Untersuchungen und Beobachtungen wurden folgende Fakten nachgewiesen:

  • Quecksilber (Hg) ist das giftigste nicht radioaktive Element
  • Schwermetalle (Hg, Cu, Sn u.a.) werden aus Amalgam durch Kauen, Knirschen und insbesondere durch Zähneputzen mit herkömmlichen Zahnpasten freigesetzt
  • Schwermetalle werden in Dampfform sehr schnell und fast vollständig über die Schleimhäute aufgenommen (Mund, Nase, Lunge, Darm)
  • Schwermetalle sind im Körper nachweisbar in Organen, Bindegewebe, Nervengewebe, Gehirnstrukturen, Kieferknochen und im Gewebe Neugeborener von Müttern mit Amalgamfüllungen
  • Schwermetalle belasten den Stoffwechsel, das Immunsystem und die Enzymtätigkeit im Körper
  • Schwermetall-Belastungen oder -Vergiftungen lassen sich durch gezielte, wohl überlegte und umfassende ganzheitliche Maßnahmen minimieren oder sogar ganz beseitigen
  • In der Alzheimer-Forschung (Dr. Boyd Haley) wurde Methylquecksilber (Kombination aus Quecksilber (Hg) und Stoffwechselprodukten aus toten / wurzelbehandelten Zähnen) als die giftigste, jemals im Menschen gefundene Substanz beschrieben
  • Schwermetallvergiftungen können zu allgemeinmedizinischen Symptomen führen

 

Amalgamfüllungen dürfen nicht einfach herausgebohrt werden!

Würden die Füllungen ohne Schutzmaßnahmen herausgebohrt, würde dieses zu einer weiteren erheblichen Amalgambelastung durch die freigesetzten Amalgampartikel und Quecksilberdämpfe führen. Das Verschlucken dieser Partikel oder das Einatmen der Dämpfe muss sicher verhindert werden.

 

Schonende und sichere Amalgamentfernung - Schritt für Schritt erklärt:

Wir setzen spezielle Hartmetall-Fräsen ein. Diese schneiden die Amalgam-Füllungen in möglichst großen Stücken heraus. Damit so wenig Amalgamstaub wie möglich entsteht, arbeiten die Fräser mit deutlich weniger Umdrehungen. Herkömmliche, diamantbesetzte Zahnarztbohrer würden Amalgam-Füllungen regelrecht zerstäuben und die Giftstoffe würden über die Mundschleimhäute direkt aufgenommen.

 

Professionelle Absaugtechnik und eine zusätzliche Abschirmung

Besonders wichtig ist es, dass die freigesetzten Späne professionell abgesaugt werden. Wir setzen hierzu zwei Sauger ein.  Zusätzlich setzen wir bei der Amalgam-Sanierung eine Kofferdam-Abschirmung ein. Rund um den Zahn wird ein latexfreies Spanngummi angelegt, das den zu behandelnden Zahn sauber umschließt und das umliegende Zahnfleisch komplett abschirmt. So können keine Amalgampartikel verschluckt oder Quecksilberdämpfe eingeatmet werden.

 

Eine medizinische Füllung erledigt den Rest

Ist die Amalgamfüllung einmal entfernt, wird der Zahn gründlich gereinigt. Anschließend wird eine medizinische Füllung mit einem speziellen Medikament eingebracht, die auch Amalgamreste in den feinsten Dentinkanälchen der Zähne aufnimmt.  So wird der Zahn wirklich zu 100 Prozent amalgamfrei. Bis zum Abschluss der Behandlung wird der Zahn zunächst auch nur mit einer provisorischen Füllung versehen.

 

Eine anschließende Quecksilberausleitung reinigt den Körper

Mit der Entfernung der Amalgamfüllungen ist die Quecksilbergefahr noch nicht vollständig beseitigt. Da Quecksilber über viele Jahre im Körper verbleibt - die Halbwertzeit beträgt 10 Jahre: Das ist die Zeit in der sich der Quecksilbergehalt halbiert! - sollte nun mit einer Ausleitung des Quecksilbers aus dem Organismus begonnen werden.

 

Abschließend erfolgt die endgültige, neue Füllung

Für die dauerhafte Versorgung der vom Amalgam befreiten Zähne kommen verschiedene Materialien in Frage. Keramische Versorgungen sind biokompatibel und ästhetisch schön, weil die Füllung optisch nicht von der Zahnsubstanz unterschieden werden kann. Alternativ stehen Composit-Füllungen zur Verfügung, die sich vor allem bei kleinen Defekten eignen.

 

Während einer Schwangerschaft sollte kein Eingriff an Amalgamfüllungen erfolgen, wie schonend sie auch immer vorgenommen wird, da Quecksilber die natürliche Blut-Plazentaschranke überwinden kann, ist eine Schädigung des Embryos möglich.

Klinik im RÜ-Karree – Dorotheenstr. 1 – 45130 Essen

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