Lieber Fernweh als Zahnweh

Erst zum Zahnarzt, dann in den Flieger: ADAC empfiehlt Risiko-Check vor dem Start in den Urlaub

Essen, im Juni 2009.

Ob Kreuzfahrt in der Karibik oder Wellness-Tage in exotischer Ferne: Nichts lässt Urlaubsfreude schneller verfliegen als Zahnschmerzen. Der ADAC, mit 4,6 Mio. Policen Marktführer im Auslandskrankenschutz, ermittelte, dass pro Jahr rund 10.000 Versicherte im Ausland wegen Zahnbeschwerden den Arzt aufsuchen müssen.  Trotzdem machen die Deutschen lieber ihr Auto urlaubsfit als ihre Zähne. Ein rechtzeitiger Risiko-Check beim Zahnarzt – 15 Minuten lang und völlig schmerzfrei – schützt vor schlimmen Überraschungen.


Wie schnell zum Beispiel die Reise auf einem Traumschiff ohne Zahn-Check zum Alptraum werden kann, erfuhren Dr. Peter Gehlhar und Dr. Ingo Brockmann, Gründer der Zahnklinik im Essener RÜ-Karree. 30.000 Euro hatte Erwin M. (67) aus Köln für eine Passage auf der „MS Europa“  zusammengespart, doch an Bord machte ihm Seekrankheit das Leben schwer. Er beugte sich über die Reling, da geschah es: Die Zahnprothese löste sich und versank in den Wellen. 14 Tage lang schloss sich der 67-Jährige in seiner Kajüte ein, weil er den anderen Passagieren keinen zahnlosen Anblick zumuten mochte.


Behandlung im Basis-Camp
Die Kreuzfahrt-Katastrope ist kein Einzelfall. Die Essener Zahnmediziner kennen viele Leidensgeschichten, die im Urlaub ihren Anfang nahmen: den Backenzahn,  der beim Landeanflug auf Peking höllisch zu schmerzen begann, die Zahnfleischentzündung, verstärkt durch scharf gewürzte Köstlichkeiten auf Asiens schwimmenden Märkten.  "Wenn ich bei einer Fotosafari in Zentralafrika Zahnschmerzen bekomme, würde ich es mir gut überlegen, ob ich mich im nächsten Basiscamp behandeln lasse“, sagt Dr. Gehlhar. Im Gegensatz zu klima- oder hygienebedingten Erkrankungen von Magen oder Darm, die sich nie völlig ausschließen lassen, gehören Zahnschmerzen oder andere Probleme mit der Mundgesundheit zu den vermeidbare Beschwerden, die durch Prävention zuverlässig verhindert werden können.


Rechtzeitig ferienfit
Aus diesem Grunde haben Gehlhar und Brockmann in der Klinik im RÜ-Karree während der Ferienzeit den Risiko-Check eingerichtet. Es handelt sich dabei  um eine völlig schmerzfreie zahnmedizinische Untersuchung, die zwischen 15 und 30 Minuten dauert. In dieser Zeit prüfen die Ärzte den Zustand der Zähne und des Zahnfleisches, checken den festen Sitz des Zahnersatzes und spüren mit Laser auch versteckte Kariesherde auf. Im Anschluss an die Diagnose werden „kleinere Reparaturen“ rasch erledigt, um den Patienten rechtzeitig ferienfit zu machen, so Brockmann. Sollten weitergehende Behandlungen erforderlich sein, so können diese nach dem Urlaub in Ruhe besprochen und geplant werden.


ADAC empfiehlt Zahn-Check
Der ADAC empfiehlt seinen Mitgliedern den Risiko-Check zur Absicherung der Urlaubsfreuden. ADAC-Sprecher Jochen Oesterle: „Wer Zahnproblemen im Ausland vorbeugt, handelt klug und sichert seine Urlaubsfreude. Wir empfehlen einen zahnmedizinischen Risiko-Check, vor allem bei Reisen nach Fern-Ost, zum Beispiel nach Vietnam oder Kambodscha.“

Mehr Informationen:
Zahnklinik im RÜ-KARREE
Dorotheenstraße 1
45130 Essen
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Telefax 0201 / 87 913 - 130
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June 16, 2009